Unsere Geschichte

Wie ein ungekündigtes Abonnement zum Ausgangspunkt eines Blogs über Verhaltensökonomie wurde.

Aufgeräumter Schreibtisch mit Notizbuch und Kaffeetasse, symbolisch für den Beginn eines Schreibprojekts

Der Ausgangspunkt

Es begann mit einem Streaming-Dienst. Seit acht Monaten nicht genutzt. Monat für Monat abgebucht. Und trotzdem: kein Kündigen.

Die Frage war nicht, wie man kündigt. Das war bekannt. Die Frage war, warum es sich trotzdem nicht tat. Was genau im Kopf passiert, wenn man die Kündigungs-E-Mail öffnet, sie liest, und dann das Fenster schließt.

Die Antwort liegt in der Verhaltensökonomie. In Konzepten wie Verlustaversion, Status-quo-Bias und kognitiver Trägheit. Diese Konzepte sind gut erforscht, aber selten so erklärt, dass sie im Alltag erkennbar werden.

Sinune ist der Versuch, das zu ändern.

Was dieser Blog ist und was nicht

Was Sinune ist

  • Ein Blog über verhaltensökonomische Konzepte
  • Erklärungen zu kognitiven Mustern im Alltag
  • Verweise auf wissenschaftliche Forschung
  • Texte ohne kommerzielle Absicht

Was Sinune nicht ist

  • Kein Wechselportal für Strom oder Versicherungen
  • Keine Finanzberatung oder Empfehlung
  • Keine Werbeplattform für Anbieter
  • Kein Ratgeber im klassischen Sinne

Wie die Texte entstehen

Jeder Beitrag beginnt mit einem konkreten Alltagsphänomen. Das ungekündigte Abonnement. Der Stromanbieter, der seit Jahren nicht gewechselt wurde. Das Fitnessstudio, das trotz Nichtnutzung weiterläuft.

Von dort aus werden die psychologischen Mechanismen beschrieben, die dieses Verhalten erklären. Dabei wird auf etablierte Forschung verwiesen, aber nicht auf Fachsprache reduziert. Das Ziel ist Verständlichkeit.

Keine Handlungsempfehlungen. Keine Aufforderungen. Nur Erklärungen.